Bericht Fotoreise Shetland mit Marcel Burkhardt

Reisebericht von Maya Bindschedler:

Die Fotoreise auf den Shetland Islands war einfach ein Traum und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Marcel hat die Reise mit viel Herzblut organisiert. Vom ersten bis zum letzten Tag hat einfach alles perfekt gepasst. Die beeindruckende Vogelwelt hat mich jeden Tag aufs Neue begeistert und war für mich ein echtes Naturparadies. Das absolute Highlight war aber ohne Zweifel die Ottersichtung, eine Mutter mit ihren zwei schon etwas älteren Jungtieren, ein Moment, den ich nie vergessen werde. Auch die wunderschönen Lichtstimmungen und die raue, einzigartige Landschaft haben mich tief beeindruckt. Unser Guide war grossartig und hat mit seinem Wissen, seinem Humor und seiner Begeisterung für die Natur die Reise zu etwas ganz Besonderem gemacht. In der schönen Unterkunft habe ich mich sofort wohlgefühlt. Kulinarisch wurden wir ebenfalls verwöhnt, das Essen war einfach hervorragend. Diese Reise hat meine Erwartungen in jeder Hinsicht übertroffen. Ein herzliches Dankeschön an Marcel und das ganze Team für dieses unvergessliche Erlebnis. Ich würde jederzeit wieder mit euch verreisen und kann die Reise von Herzen weiterempfehlen.

Reisebericht von Thomas Gorr:

Dank der Organisation, und unter der Leitung, von Marcel Burkhardt waren wir vom 06.-14. Juli 2026 auf den Shetland Inseln fotografisch unterwegs. Damit das Vorhaben gut gelingt hatten wir mit James Rogerson einen Preis-gekrönten Vogelfotografen und Shetland Einwohner als local guide. Die Unternehmung war eine tolle Mischung aus Bootstouren, hide- und Pirsch-Fotografie. Wir haben die Shetlands in Süd -> Nord Richtung durchquert. Die Tour begann also bei Sumburgh im Süden, wo wir Papageitaucher und Eissturmvögel auf wenige Meter fotografieren konnten. Am Abend des ersten Tages ging es per Boot zur Insel Mousa, wo, nach Einbruch der Dunkelheit, zahlreiche Sturmwellenläufer zu ihren Bruthöhlen in einem ca. 2500 Jahre alten Wehrturm (orig. Broch) aus der Eisenzeit zurückkehrten. Tags drauf verlegten wir uns ganz in den Norden, auf die Insel Unst. Dort bewohnten wir ein Gästehaus mit einer sagenhaft schönen Aussicht über die See. Abends verpflegte uns eine waschechte Shetland „Perle“ (Jane) mit sehr leckeren Mehrgänge-Menüs. Von hier aus gingen wir auf Tagestouren zur Insel Noss mit ihren Klippen voller Seevögel, aber auch um angefütterte Basstölpel vom Boot aus während ihres Stoß-Tauchens abzulichten. Dabei begegnete uns sogar eine Schule von Rundkopfdelfinen. Zu den Inseln Yell und Fetlar, wo wir Odinshühnchen, Gryllteisten, Küstenseeschwalben und Skua- bzw. Schmarotzerraubmöwen fotografieren konnten. Zu einem kleinen Moor-Tümpel auf der Insel Unst indem ein Paar von Sterntauchern ein etwa 3-Wochen altes Küken aufzogen. Zu den berühmten Klippen von Hermaness (Insel Unst) um brütende Eisturmvögel, Basstölpel und Papageitaucher auf Augenhöhe oder von ober herunter perspektivisch abzulichten. Und, als „Zückerli“ für die meisten von uns, zu den Fischottern an den Meeresküsten.
Die Shetlands haben uns mit ihrer wahnsinnig schönen Landschaft, der sehr warmen Gastfreundschaft durch einheimische „Shetländer“ und ihrer faszinierenden, wie auch zum Teil bedrängten, Vogelwelt eine Reise voll von bleibenden Erinnerungen geschenkt. Thank you, Shetlands.

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