Höhere Fachschule Fotografie

Die eidg. anerkannte Höhere Fachschule für Fotografie

Ab 19. Oktober 2023

Sie arbeiten bereits in einem Bereich der Fotografie, suchen aber nach einer noch umfassenderen und weitergehenden Ausbildung, die eine erfolgreiche Tätigkeit als Berufsfotograf*in ermöglicht. Wir bieten Ihnen mit dem dreijährigen berufsbegleiteten Studiengang HF Fotografie diese Ausbildung an und führen Sie zum eidgenössischen anerkannten HF Abschluss.

Theorie & Praxis

Das Ziel aller HF-Lehrgänge ist eine enge Verknüpfung zwischen
Theorie und Praxis mit Lehr- und Lernarrangements, die auf konkrete Arbeitssituationen ausgerichtet sind. Unser oberstes Ziel ist es deshalb, den Studierenden das notwendige Wissen und Können zu vermitteln, um erfolgreich im Gebiet der Fotografie arbeiten zu können.

Inhalte

Das HF Studium ist in vier Hauptausbildungsbereiche aufgeteilt, die die heutigen Anforderungen des Marktes und der Kunden an die Fotografinnen und Fotografen aufzeigen.

  • Die Kunden erwarten von Fotografen*innen technisch und gestalterisch gute Bilder. Das dazu benötigte Wissen und die nötigen Fähigkeiten erlernen und vertiefen Sie auf Basis Ihres Vorwissens.
  • Sie lernen, wie Bilder in verschiedensten Medien eingesetzt und wie diese Medien wirkungsvoll gestaltet werden.
  • Fotografen*innen bewegen sich zwischen Handwerk und Kunst. Für das Verständnis der Fotografie ist es wichtig, dass sie beide Bereiche verstehen. Wir geben Ihnen einen tiefen Einblick in die Denkweise und die Regeln der Kunst und des Kunstmarktes.
  • Die meisten Fotograf*innen sind heute selbstständige Unter-nehmer. Wir vermitteln Ihnen die nötigen betriebswirtschaftli-chen Grundkenntnisse.

Für wen?

Der HF-Studiengang wurde für alle konzipiert, die ihre Passion für Fotografie zum Beruf machen wollen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist neben dem Bestehen des Aufnahmeverfahrens (Gespräch & Arbeitsproben) eine Berufserfahrung von mindestens 3 Jahren und eine Tätigkeit im fotografischen Bereich von mindestens 50% während des Studiums.

Für den Studiengang wird folgende minimale Ausrüstung empfohlen:

  • Digitale System-, Spiegelreflex- oder Mittelformatkamera
  • Universalzoom (z.B. 24 – 70mm)
  • Lichtstarke Festbrennweite (z.B. 50 mm / 1:1,4)
  • Hochwertiges Makroobjektiv
  • Externes Blitzgerät
  • Stabiles Stativ
  • Notebook mit Software Photoshop CC und Lightroom

Info

Der Studiengang der Höheren Fachschule Fotografie dauert 3 Jahre und wird berufsbegleitend durchgeführt.

Zum Studium wird zugelassen, wer das Aufnahmeverfahren besteht

• und eine einschlägige berufliche Grundbildung mit EFZ als Fotograf*in, Grafiker*in, Mediamatiker*in, Gestalter*in Werbetechnik, Interactive Media Designer*in, Architektur-modellbauer*in, Florist*in, Fotomedienfachfrau/-mann, Informatiker*in, Kauffrau/Kaufmann, Medientechnolog*in, Polydesigner*in 3D, Polygraf*in, Raumaustatter*in, Schrei-ner*in, Theatermaler*in, Verpackungstechnolog*in oder Wohntextiliengestalter*in

oder einen Abschluss mind. auf Sekundarstufe II oder eine abgeschlossene Gymnasiale Maturität oder Berufsmaturität vorweist

• und eine Grundausbildung in Fotografie mit einem 1-jähri-gen Lehrgang von mind. 250 Lektionen vorweist (wie z.B. un-seren Diplomlehrgang Fotografie oder den Lehrgang digitale Fotografie (LDF) der fotoschule.biz.

für Studierende mit Wohnsitz in der Schweiz:
CHF 2'750.00 pro Semester
= ca. CHF 450.00 pro Monat, inkl. Lehrmittel

Ratenzahlung ist möglich. Fragen Sie nach!

zusätzlich

  • CHF 190.00 Einschreibegebühren inkl. Studentenausweis
  • CHF 250.00 Gebühren Aufnahmeverfahren
  • CHF 2'000.00 Gebühren Diplomprüfung

Die Gebühr für das Aufnahmeverfahren wird nach Versand der Hausaufgaben in Rechnung gestellt.

Die Schule übernimmt die Kosten für die bei einzelnen Shootings eingeplanten Fotomodels und die Mieten der externen Ausbildungsräume (z.B. Fotostudios, Schloss in Frankreich).

Nicht inbegriffen sind die Kosten für die Fachliteratur, die Unterkunft und Verpflegung der Studierenden während den Intensivwochen, sowie die Hin- und Rückfahrt zu und von den jeweiligen Ausbildungsstandorten.

Donnerstag & Freitag, 13:30 - 21:10 Uhr

Gliederung

720 Lektionen
praktische Ausbildung

1‘000 Lektionen
Studium vor Ort

600 Lektionen
gestalterische Projekte

320 Lektionen
angeleitetes Selbststudium

480 Lektionen
freies Selbststudium

480 Lektionen Qualifikationsverfahren
(Diplomarbeit Theorie & Praxis)

Für eine erfolgreiche Aufnahme zum Studium müssen Inter-essierte unser Aufnahmeverfahren bestehen. Dafür reichen Sie eine Auswahl an bisherigen fotografischen Arbeiten ein. Ausserdem erhalten Sie von uns eine Hausaufgabe, die beim Zulassungsgespräch – neben dem Portfolio – mit der Lehrgangsleitung diskutiert wird.

Anmeldungen für das Aufnahmeverfahren müssen bis Ende Juni vor Studienbeginn eingegangen sein.

  • Praxisnaher Unterricht
  • Kleine Klassengrössen
  • Viele Workshops und Shootings
  • Konsequente Ausrichtung auf die Berufstätigkeit
  • Grosszügige fotografische Infrastruktur
  • Thematische Gliederung des Studiengangs

Während des Schuljahres werden verschiedene Theorie- und Praxisprüfungen durchgeführt und die Leistungen der Studierenden regelmässig bewertet. In jedem Semester führt die Studiengangsleitung ein Beurteilungsgespräch mit jedem Studierenden durch.

Um die HF Fotografie erfolgreich abschliessen zu können, wird eine Unterrichtspräsenz von mindestens 80% verlangt.

Diplomarbeit/Qualifikationsverfahren

Die Diplomarbeit richtet sich nach den Vorgaben des Rahmenlehrplans Gestaltung und Kunst für Bildungsgänge der höheren Fachschulen. Die Planung, Durchführung und Auswertung ist in einem gesonderten Reglement zum Qualifikationsverfahren festgelegt. Das Qualifikationsverfahren besteht dabei aus folgenden Teilen:

  • Bestehen der internen Zwischenprüfungen
  • Erfüllung der Zulassungsbedingungen
  • Praxisorientierte Diplomarbeit
  • Prüfungsgespräch mit Präsentation

Dipl. Kommunikationsdesigner*in, Vertiefungsrichtung Fotografie

Zur Sicherstellung der externen Qualitätskontrolle, zur Weiterentwicklung des Lehrgangs und zur engeren Verbindung mit den Organisationen der Arbeitswelt wird für den Lehrgang HF Fotografie ein Beirat als Begleitgremium gegründet. Die Mitglieder des Beirats kommen aus der entsprechenden Arbeitswelt (vorzugsweise mit einem direkten Bezug zur OdA). Jedem Beirat wird ein Vertreter der Schule aus dem jeweiligen Hauptausbildungsbereich als Kontaktperson zugewiesen.

Der Fotograf*in / Handwerker*in

Simon Bolzern, simon+kim werbefotografie.ch gmbh, 6010 Kriens, Fotograf
(Kontaktperson: Dozent Oliver Oettli)

Der Fotograf*in /Gestalter*in

Frédéric Renzen, CEO / Partner, Renzen & Partner AG, Kommunikationsagentur LSA, 5001 Aarau, eidg. dipl. Kommunikationsleiter
(Kontaktperson: Dozentin Bianca Ott)

Der Fotograf*in / Künstler*in

Patrick Luetzelschwab, D-79576 Weil am Rhein, Künstler (Graffitikunst, Fotografie und Siebdruck)
(Kontaktperson: Dozentin Bianca Ott)

Der Fotograf*in / Unternehmer

Paul Merki, VR Präsident / Chairman, Light + Byte AG, 8048 Zürich, Unternehmer
(Kontaktperson: Dozent Mark Steiner)

Factsheet für Höhere Fachschule Fotografie

Anrede *
Bianca Ott

Bianca Ott

Künstlerin, Journalistin und Fotografin mit schweizer- und wienerischen Wurzeln. Bianca Ott lebt und arbeitet in Balsthal und im Bernischen Oberaargau. Nach dem sehr erfolgreichen Abschluss des Bachelor of Arts in Fine Arts an der HGK FHNW in Basel erwarb sie mit einer forschungsorientierten Master Thesis einen Master of Arts in Design am Institut für Integrative Gestaltung | Masterstudio. Dort realisierte sie gemeinsam mit anderen Künstler*innen und Designer*innen verschiedenster Fachrichtungen interdisziplinäre und transdisziplinäre Projekte. Seit ihrem Abschluss ist sie freischaffend in verschiedenen Bereichen tätig. Im Dezember 2018 startete sie als Dozentin bei zB. FOTO. Zwei Jahre später übernahm sie die Lehrgangsleitung für den HF Fotografie und die Masterclass Fotografie. Für sie ist es ein Privileg, wenn man Studierenden Wissen vermitteln und sie auf ihrem Weg zu professionellen Fotograf*innen begleiten darf. Durch den Diskurs der während des Unterrichts entsteht, ist das stets für beide Seiten eine lehrreiche Erfahrung.